6. Februar 2012
von rs
Keine Kommentare

Reallöhne steigen 2011 leicht an

Wie das Statistische Bundesamt in einer Pressemeldung mitteilt, sind die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern, die 2011 vollzeitbeschäftigt waren, im letzten Jahr im Vergleich zu 2010 um 1 Prozent im Schnitt angestiegen. Dabei liegen sie im Trend der letzten Jahre. Im Krisenjahr 2009 sanken sie um 0,9 Prozent, 2010 stiegen sie immerhin um 1,5 Prozent an.
Weiterlesen →

6. Februar 2012
von rs
Keine Kommentare

Welche Folgen der Regulierung sich für die Anlageberatung ergeben

Im Rahmen der aktuellen Gesetzesänderungen kommen neue Herausforderungen auf Anlageberater und -vermittler zu. Die fortlaufende Diskussion, verschiedene gesetzliche Grundlagen und weitere Nachbesserungen erschweren einen genauen Überblick. Hier wollen wir ansetzen und in einem Webinar eine Zusammenschau der rechtlichen Ausgangssituation, resultierende Problemstellungen und auch entsprechende Lösungsansätze behandeln.
Weiterlesen →

4. Februar 2012
von rs
Keine Kommentare

Unternehmensberatung – Warum Unternehmen an die Börse gehen

Die Börsen dieser Welt sind in aller Munde. Neben schweren Abstürzen von Unternehmenskursen beeindrucken die Anleger auch immer wieder starke Zugewinne, die Unternehmen praktisch schlagartig in ihrem Wert sogar vervielfachen können. Abseits dieses Hin und Hers ist es für die Unternehmenseigner eine spannende Frage, ob und vor allem wie man ein Unternehmen an einer Börse platzieren kann, wie man also in die Rechtsform der Aktiengesellschaft wechseln kann. Das Beispiel Facebook zeigt deutlich, dass es selbst für große Unternehmen mit über 845 Millionen Nutzern und Nettogewinnen von über einer Milliarde Dollar sinnvoll sein kann, jahrelang gerade nicht als Aktiengesellschaft zu firmieren. Doch was löst den Wandel aus? Warum und wann sollte ein Unternehmeneigner wirklich darüber nachdenken, seinen Betrieb in Richtung Börse zu führen?
Weiterlesen →

7. Januar 2012
von rs
8 Kommentare

Was ist ein anonymer Bundesbankscheck?

Derzeit wird ein Begriff in den Medien diskutiert, der bislang kaum einem Bürger wohl bekannt war – der Bundesbankscheck. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter und gibt es diesen auch „anonym“?

In der Regel ist es so, dass ein gewöhnlicher Verrechnungsscheck so beschaffen ist, dass die Schecksumme von der Bank nicht garantiert wird. Fehlt dann bei der Einlösung des Schecks Geld auf dem Konto des Scheckausstellers, ist also die Kontodeckung nicht gegeben, kann die Bank diesen Scheck nicht einlösen.
Im Gegensatz hierzu steht der sogenannte bestätigte Bundesbankscheck. Hier gibt die Bundesbank sozusagen eine befristete Garantie auf Einlösung. Dazu wird der Scheck auf der Rückseite mit einem Vermerk gekennzeichnet, es wird die sogenannte Bestätigungsfrist, der Betrag und eben auch die Bestätigung eingetragen, dass dieser Scheck ohne Vorbehalte und unmittelbar dem Scheckinhaber auf sein Girokonto gutgeschrieben werden kann. Wird der Scheck nach der Einlösefrist eingereicht, ist er als solches unbestätigt.

Der Vorteil dieses Schecks ist, dass er praktisch wie Bargeld angesehen werden kann. Erfolgt die Einlösung innerhalb einer Frist, hat der Scheckinhaber sofort Anspruch auf die Bargeldaushändigung bei einer Bank. Gerade bei Auktionen oder Zwangsversteigerungen handelt es sich um ein nicht unübliches Mittel zur Tätigung der Rechtsgeschäfte, da meist sehr hohe Geldbeträge sofort zur Verfügung stehen müssen, jedoch die Summen in Bargeld aus Sicherheitsgründen nicht vorgelegt werden sollten.

Der Scheck als solche ist nicht generell „anonym“. Da die Bundesbank das Konto des Scheckausstellers natürlich belastet, muss zumindest bei ihr Klarheit darüber herrschen, wer Geldgeber ist.

28. Dezember 2011
von rs
Keine Kommentare

Inflation: Euro besser als die D-Mark?

Bald zehn Jahre ist es her, dass in Europa die neue Währung, der Euro, eingeführt wurde. Bekanntlicherweise war es gerade in Deutschland keine Liebesheirat. Viele Bundesbürger konnten sich nur schwer trennen von der guten alten D-Mark, die jahrzehntelang das Aushängeschild der Bundesrepublik war und die weltweit hoch angesehen war. So manch einer rechnete noch viele Jahre später in Mark um und schnell hatte der Euro den Spitznamen “Teuro” weg. Zu Recht?
Weiterlesen →

26. Dezember 2011
von rs
2 Kommentare

Prognose 2012: Euro, Gold und Schulden dominieren

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende entgegen. Kein leichtes Jahr für Euro, die Regierungsparteien und Regierungen der Europäischen Union EU. Nach all den Hiobsbotschaften der schwer angeschlagenen Schuldenländern Italien, Spanien, Portugal, Irland und vor allem Griechenland fragen sich nun viele, was das neue Jahr ökonomisch wohl bringen mag. Wir wagen einen Ausblick

Euro und die Europäische Union
Vieles spricht dafür, dass die Schuldenkrise auch weiterhin im zentralen Blickfeld der Investoren und der Öffentlichkeit bleiben wird. Vor allem Italien mit seinen 1900 Mrd Euro Staatsschuld macht vielen Beobachtern Sorgen bei der derzeit schwachen konjunkturellen Entwicklung. Ob die Regierung Monti es schaffen wird, die technische Rezession, die aktuell und im Frühjahr 2012 wahrscheinlich ist zu überwinden, wird essentiell für den Fortbestand des Euro sein.
Nicht weniger problematisch ist die Lage bei den anderen Schuldenstaaten. Für Griechenland sieht die Situation fast schon verweifelnd aus, hat doch selbst die OECD dem Land die Reformfähigkeit abgesprochen.
Zudem wird sich zeigen müssen, ob nach der Übergangsregierung eine demokratisch geführte Regierung die Macht erlangt, die fähig und willens ist, die strengen Reformbestrebungen weiter zu führen. Vor allem aufgrund der Ablehnung der Sparpakete im griechischen Volk ist es eher unwahrscheinlich, dass Griechenland im selben Tempo an den Sparbemühungen festhalten wird wie in der Vergangenheit. Dann muss sich zeigen, ob die EU, der Internationale Währungsfonds IWF und weitere Gläubiger das Land noch am Finanztropf belassen wollen. Wenn nicht, muss Griechenland auf jeden Fall aus der Euro-Zone austreten.

Euro-Bonds:
Die ungeliebten Gemeinschaftsanleihen sind längst mehr als nur eine Option. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass sie in der ein oder anderen Form entweder entschärft oder wie etwa von Frankreich gewünscht kommen werden. Auch wenn sich die deutsche Bundesregierung mit guten Argumenten dagegen stemmt, wird diese Einstellung wohl nicht dauerhaft zu halten sein. Zwar werden durch Euro-Bonds der Druck zum Sparen zumindest teilweise von den Schuldenländern genommen. Andererseits wird die Refinanzierung für die südlichen Euro-Staaten bei den derzeitigen hohen Zinsspreads zwischen Nord- und Mitteleuropa und dem Süden kaum mehr möglich sein auf dem freien Kreditmarkt.

Europäische Zentralbank EZB:
Die EZB hat bei der aktuellen Schuldenkrise eine Schlüsselrolle inne. Einerseits sollte sie auf die Geldwertstabilität achten, andererseits den Euro retten. Eine kaum machbare Aufgabe. So flutet die EZB den Geldmarkt mit billigen Zinsen und stellt den Banken Liquidität von fast 500 Mrd. Euro zur Verfügung. 489 Mrd. Euro erhielten vor wenigen Tagen 523 Banken.
Es ist davon auszugehen, dass trotz der erhöhten Inflationsrate von über 2 Prozent das Präsidium der EZB tendenziell eher die Leitzinsen weiter senken wird. Die Inflation wird also mittelfristig auf einem höheren Niveau verharren – bei zugleich sehr geringen Zinsen, also einem negativen Realzins.

deutscher Aktienmarkt:
Die Aktienmärkte zeigten sich dieses Jahr durch die vielen makroökonomischen Nachrichten sehr verunsichert. Das dürfte auch im nächsten Jahr nicht anders sein. Vor allem bei einer schwachen konjunkturellen Lage und einer mittelschwachen Rezession ist davon auszugehen, dass gerade exportstarke Firmen Umsatzeinbrüche hinnehmen müssen. Schwer einzuschätzen ist vor allem auch die Entwicklung in den USA und China. Sollten die USA eine geringere Investitionsnachfrage aufweisen und auch der Konsum noch stärker sinken, wird dies deutschen Firmen deutlich zusetzen, mit entsprechenden Folgen für Betriebe im produzierenden Gewerbe.
Auch dem Finanzsektor und den Energieversorgern stehen harte Einschnitte bevor. Allerdings könnten mittelfristig hiervon die Aktienkurse wieder deutlich profitieren.

Arbeitslosigkeit:
Hier sind 2012 vorerst aufgrund der noch stabilen Ertragslage keine dramatischen Entwicklungen zu erwarten. Allerdings wird es wohl deutliche Umschichtungen in verschiedenen Sektoren wie etwa in der Finanzsparte geben. Auch die Zahl der Leiharbeiter und geringfügigen Beschäftigungen könnte nochmals zunehmen.
Spannend wird entsprechend sein, wie sich die Beitragseinnahmen der Krankenversicherungen und der Lohnsteuer entwickeln wird.

Gold:
Gold ist die Krisenwährung. Beweis hierfür ist die Entwicklung von ca. 1400 Dollar auf 1600 Dollar in einem Jahr. Auch andere Edelmetalle wie Silber und Palladium haben teils massive Zugewinne verbuchen können. Diese Entwicklung könnte anhalten, vor allem, wenn der Euro seine Vormachtstellung durch Austritte einzelner Länder verliert. Dennoch kann der Einstieg ins Gold sehr riskant sein. Ob wirklich große Gewinnspannen zu erwarten sind, sehen viele Analysten derzeit bei dem historisch hohen Preis sehr skeptisch

Wachstumsbranchen:
Wahrscheinlich ist, dass binnenstarke Branchen auch 2012 deutlich expanieren könnten. Dazu zählen forschungsintensive Branchen wie die Biotechnologie, Pharmazie, Chemische Industrie und auch der Bildungssektor.

18. Dezember 2011
von rs
Keine Kommentare

Wie Unternehmensberatung eine Insolvenz verhindern kann

Ist das Kind erstmal in den Brunnen gefallen, kommt es nur schwer da wieder heraus. Diese alte Weisheit hat nach wie vor große Bedeutung nicht nur in der nachhaltigen Entwicklung einens Unternehmens. Gerade in ansich vitalen Betrieben ist es oftmals sondern, wenn eine solche Firma plötzlich von der Zahlungsunfähigkeit bedroht wird und möglicherweise sogar Insolvenz anmelden muss. Dabei ist diese gesetzlich eindeutig geregelt. Insolvent ist ein Unternehmen dann, wenn es durch eine akute oder drohende Zahlungsunfähigkeit durch mangelnde Liquidität oder gar durch Überschuldung gekenntzeichnet ist.
Weiterlesen →

15. November 2011
von rs
Keine Kommentare

Regulierung der Finanzmärkte und ihre Folgen für die Anlageberatung

Die Bundesregierung ist um eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte bemüht. Dies birgt neue Herausforderungen für Anlageberater und -vermittler. So steigen die Anforderungen an ihre Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten. Daher ist ein Auseinandersetzen mit diesem Themen ist unerlässlich, denn die Haftungsrisiken steigen.
Weiterlesen →

Kapitalanlage- und Risikomanagement in der Schuldenkrise

14. November 2011 von rs | Keine Kommentare

Damoklesschwert Schuldenkrise: Herausforderungen für das Kapitanlanlage- und Risikomanagement

Die Hypothekenkrise in den USA brachte den Stein ins Rollen. Nach dem Kollaps von Lehman wankte das weltweite Finanzsystem nicht nur aus der Sicht einer Unternehmensberatung bedenklich und konnte nur durch massive Stützungen der (Industrie-) Staaten stabilisiert werden. Parallel musste der Realwirtschaft ebenfalls durch Eingriffe geholfen werden. So wurde alleine 2009 in Deutschland ein Konjunkturpaket von 50 Mrd. € beschlossen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Doch was passiert, wenn Staaten Ihre Schulden selber nicht mehr bedienen können? Ein solches Szenario steht kurz bevor – doch welche Institution soll dann noch in der Lage sein, Risse im internationalen Finanzsystem zu kitten?
Weiterlesen →