Was ist eigentlich Inflation?

Kaum ein anderes Thema hat die Deutschen in den vergangenen Monaten so sehr beschäftigt wie die Schuldenkrise und die Stabilitätsrisiken innerhalb der Euro-Zone. Obwohl die deutsche Konjunktur nach wie vor stabil ist und die Binnennachfrage ebenfalls ungewöhnlich konsequente Züge an den Tag legt, sorgen sich viele Menschen vor einer negativen Entwicklung bei den Preisen. Wie das Statistische Bundesamt verkündete, sind die Verbraucherpreise im April 2012 um 2,1 Prozent gestiegen und lagen damit seit 15 Monaten über der magischen 2-Prozent-Hürde. Wie „Welt-Online“ zudem berichtet, hält Bundesbank-Präsident Weidmann eine höhere Inflationsrate sogar für „verkraftbar“. Doch was versteht man eigentlich unter „Inflation“ und ist diese für Konsumenten und Unternehmen wirklich „gefährlich“? (mehr …)

Exporte und Importe auf Rekordniveau

Die Bundesrepublik vermeldet neue Rekorde bei den Ausfuhren und Einfuhren. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden Waren im Wert von 98,9 Milliarden Euro im März 2012 ausgeführt. Die Importe lagen bei 81,5 Milliarden Euro und stellen damit gemeinsam mit den Exporten die höchsten jemals gemeldeten Umsätze dar. Während die Ausfuhren nochmals um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat anzogen,  verbuchten die Importe sogar einen Anstieg um 2,6 Prozent. Bemerkenswert auch der Außenhandelsbilanzüberschuss. Dieser lag bei 17,4 Milliarden Euro nach 18,8 Milliarden Euro im März 2011. Besonders bemerkenswert waren die Salden für Dienstleistungen mit einem Plus von 1,3 Milliarden Euro), bei Erwerbs- und Vermögenseinkommen konnten immerhin 5,7 Milliarden Euro und bei den laufenden Übertragungen ein sattes Minus von gut 3,5 Milliarden Euro erarbeitet werden. Auch die sogenannten Ergänzungen zum Außenhandel schlossen mit einen Minus von 1,2 Milliarden Euro fester. Damit verbunden ist ein Leistungsbilanzüberschuss von von 19,8 Milliarden Euro, was im Vergleich zum März 2011 ein Minus von 1,8 Milliarden Euro darstellt.   Auch in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) stiegen die Importe an, die Exporte sanken jedoch um 2,8 Prozent. Insgesamt wurden im März 2012 in die EU-Länder Waren im Wert von 57,0 Milliarden Euro geliefert und Einfuhren von etwa  52,4 Milliarden Euro getätigt. Immer noch entscheidend ist der Handel mit den Ländern, die ebenfalls über den Euro verfügen. In diese Länder wurden im März des laufenden Jahres insgesamt Waren im Wert von 38,1 Milliarden Euro geliefert, was jedoch einem Minus von 3,6 Prozent entsprach. Etwa 37,0 Milliarden Euro an Importen wurden aus diesen Ländern eingeführt, was einem Plus von 2,3 Prozent gleichgestellt ist.

Unternehmensberatung startet europäische Rating-Agentur

Die europäische Ratingagentur steht laut Roland Berger Consultings unmittelbar vor dem Start. Um ein Gegengewicht zu den drei beherrschenden Ratingfirmen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch zu bilden, hatte die Unternehmensberatung angekündigt, eine in Europa ansässige Bewertungsagentur zu gründen, die unter anderem auch die Bonität von Staaten einschätzt. Wie nun bekannt wurde, soll eine Stiftung gegründet werden und eine Gesellschaft soll das operative Geschäft übernehmen. Markus Krall, Senior Partner des Consultingriesen Roland Berger soll erster Chef des Ratingbetriebes werden. Wie Berger-Sprecherin Claudia Russo ausführte, sei bislang ein Startkapital von etwa 130 Millionen Euro gefunden. Die Suche nach weiteren Investoren ist jedoch im Gange und man sei zuversichtlich, dass die nicht als gewinnorientiert aufgestellte Agentur im Herbst 2012 an den Start gehen könne. Dabei soll die europäische Bewertungagentur ohne staatliche Hilfen auskommen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble war in seiner Einschätzung skeptisch was das Gegengewicht zu den drei vorhandenen Ratingkonzernen anbelangt. Wie er der „Leipziger Volkszeitung“ erklärte, würde sich eine staatlicherseits gegründete Agentur nicht im den harten Wettbewerb gegen die bestehenden Ratingfirmen durchsetzen können. Diesen stellte er abermals ein schlechtes Zeugnis aus. Sie hätten „zunächst einmal in der Entstehung der Finanz- und Bankenkrise katastrophal versagt“, so der Finanzminister. Tatsächlich werden die US-Ratingunternehmen immer wieder dafür kritisiert, dass sie angeblich nicht oder schlecht nachvollziehbare Ratings vergeben und sogar Versagen bei der Bewertung wird ihnen unterstellt. Dennoch behaupten sich die Agenturen weltweit. Standard & Poor’s erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 2,9 Milliarden US-Dollar und gilt aus Branchengigant. Bild von
von |April 27th, 2012|Allgemein|0 Kommentare

Nicht nur google machts – Was ist ein Aktiensplit?

Für Aufsehen sorgte das Gründerduo von Google, Larry Page und Sergej Brin mit der Ankündigung, eine neue Aktienstruktur bei dem Internetkonzern einführen zu wollen. Der Plan sieht vor, dass alle Aktionäre zusätzlich zu der bereits ausgegebenen stimmberechtigten Aktie eine weitere Aktie erhalten, die allerdings ohne Stimmrecht ausgestattet ist. Von Vorteil wäre, dass beispielsweise Bonuszahlungen für die Mitarbeiter oder größere Investments duch die Abgabe dieser stimmrechtslosen Aktien geschehen könnte. Ein Aktiensplits ist dabei ein nicht selten verwendetes Werkzeug von Unternehmen, die Eigenkapitalstruktur zu verändern. Einerseits kann so der Nennwert einer Aktie reduziert werden, was sich positiv auf den Handelspreis der Aktie an der Börse auswirkt. Andererseits werden häufig wie im Falle google neue Aktien ausgegeben, die zwar die Struktur der Aktien ändern, nicht aber unmittelbare Auswirkungen auf den Wert des Unternehmens haben. Meist wird aber bei börsengehandelten Aktien schnell im Handel auf Aktiensplits reagiert, indem die Kurse entweder deutlich anziehen oder sukzessive fallen. Letzteres ist dann der Fall, wenn etwa die Konzernspitze ihre Macht durch den Split ausbaut, was jedoch von den Aktionären als kritisch betrachtet wird. Der Aktiensplit muss zwar von der Hauptversammlung genehmigt werden, ändert aber nichts an den Eigentumsverhältnissen der Anteilseigner. Die Wirkung von Aktiensplits ist unter Experten umstritten. Kommt es etwa zu einem Split, bei dem der Wert einer Aktie halbiert wird, dafür aber jeder Anteilseigner zwei Aktien erhält, verdoppelt sich seine Aktienzahl, wobei der Wert seines Depots jedoch gleich bleibt. Rein technisch gesehen dürfte es also keinerlei Wirkung auf den Kurs einer Aktie geben. Kommt es aber darüber hinaus zu damit verbundenen Änderungen in der Geschäftsstruktur – sollen also etwa zahlreiche neue Kleinanleger geworben werden – können die Folgen für den Aktienkurs […]

DIHK: Zahl der Existenzgründungen geht zurück

Zur festen Größe in der Sparte der Unternehmensberatung gehört das Consulting von Start-Ups und Existenzgründern. Nach einer Untersuchung des Deutschen Industrie und Handelkammertags (DIHK) nimmt jedoch deren Zahl deutlich ab. Wie der DIHK mitteilte, werden im laufenden Jahr so wenige Existenzgründer an den Start gehen, wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Ursache dürfte die anhaltend stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt sein, die potentiellen Existenzgründern zahlreiche Alternativen zur Selbstständigkeit bietet. Aufgrund der Komplexität des Start-Up-Managements ist die Abwägung zwischen abhängiger Beschäftigung und dem Unternehmertum mehr als nachvollziehbar. Damit die Zahl der Unternehmensgründungen wieder zunimmt, fordert der DIHK von der Politik einen „konsequenten Bürokratieabbau für Existenzgründer“ und die Ankubelung von Privatinvestitionen für Start-Ups. Die Politik solle den gesetzlichen Rahmen abstecken, damit Investoren klare Regelungen für Beteilungskapital hätten, so der DIHK in einer Pressemitteilung. Besonders problematisch sei der Umstand, dass sich ausländische Investoren nicht sicher sein könnten, dass neben der Versteuerung in ihrem Heimatland nicht auch noch in Deutschland die Beteiligungsgewinne versteuert werden müssten. Auch an Schulen und Bildungseinrichtungen solle das Blickfeld für die Gründung und den Betrieb eines Unternehmens geschärft werden. Erfreulich ist jedoch, dass die Zahl weiblicher Interessierter an einer Existenzgründung spürbar zugenommen hat und bei 40 Prozent liege. Nach wie vor scheitern die meisten Unternehmensgründungen an fundamententalen Hemnissen wie Finanzierungsmängeln, Qualifikationsmängeln der Unternehmenspersönlichkeiten, Planungsfehlern und falschen Selbsteinschätzungen und fehlender Beratungsunterstützung. Zwar bieten neben der Branche der Unternehmensberatung auch zahlreiche weitere Institutionen Existenzgründerberatung an, viele Start-Up-Unternehmer scheuen jedoch die Hilfen oder nehmen sie erst zu spät in Anspruch.
von |April 12th, 2012|Allgemein|0 Kommentare

Deutsche Autoindustrie bejubelt Rekordgewinne

Von Wirtschaftskrise keine Spur. Wie die Unternehmensberatung Progenium in einer weltweit angelegten Analyse herausfand, haben die deutschen Autohersteller im Jahre 2011 ihre internationale Konkurrenz weit hinter sich gelassen, wie die Welt-online berichtet. Insgesamt 27 Milliarden Euro haben die deutschen Firmen im zurückliegenden Jahr verdient. (mehr …)

Unternehmensberatung: DAX-Konzerne mit Gewinnrekord

Die Schuldenkrise in der Euro-Zone hat den 30 DAX-Konzernen im letzten Jahr nicht geschadet. Auf mehr als 100 Milliarden Euro Gewinn beläuft sich deren Gewinn im abgelaufenen Jahr und stellt damit einen neune Rekord dar, wie aus einer Ernst&Young-Studie hervorgeht. In dieser Untersuchung der Unternehmensberatung wurden die Rechnungsberichte der Unternehmen auf deren Erfolg hin untersucht, was zum Resultat führte, dass die Unternehmen mit 104 Milliarden Euro an Konzerngewinnen einen neuen Spitzenwert erreichten. Auch der Umsatz legte mit 9 Prozent deutlich zu und erreichte die Rekordmarke von 1,2 Billionen Euro. Allerdings ist das Bild innerhalb der Konzerne nicht einheitlich. Während die Automobilindustrie die Bestmarken der vergangenen Jahre nochmals signifikant nach oben schrauben konnte, haben die Energieversorger Federn lassen müssen. EON verbuchte etwa einen Einbruch beim operativen Geschäft von 42 Prozent, wie die Süddeutsche Zeitung aus der Studie der Unternehmensberatung zitiert. Was die Gewinne anbelangt, so waren die Rekordhalter Volkswagen, Siemens, Daimler und BASF gefolgt BMW, so die Unternehmensberatung weiter. Ob der Trend 2012 anhalten wird, ist allerdings aufgrund der konjunkturellen Abkühlung mehr als fraglich, so Unternehmensberater Thomas Harms, da beim Gewinnwachstum wohl „das Ende der Fahnenstange erreicht ist“.
von |März 22nd, 2012|Allgemein|1 Kommentar

Branche der Unternehmensberatung mit neuem Umsatzrekord

Die Zeiten für Unternehmensberatung waren 2011 so gut wie noch nie für die Consultingfirmen. Wie der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. mitteilt, ist der Umsatz im Segment der Unternehmensberatung im Jahr 2011 zum ersten Mal über die Hürde von 20 Milliarden Euro geklettert. Damit legte der Gesamtumsatz um 9,5 Prozent zu und lag bei 20,6 Milliarden Euro nach 18,9 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum 2010. Auch für 2012 ist der BDU optimistisch und rechnet mit einem Wachstum von 7 Prozent. (mehr …)
von |März 12th, 2012|Allgemein|0 Kommentare

Wichtige Links zu Unternehmensberatung und Unternehmensgründung

Wer vor der Entscheidung steht, ein Unternehmen zu gründen oder umzustrukturieren, der ist selbstredend auf der Suche nach wichtigen Informationen. Wir haben nachfolgend für Sie die wichtigsten Fakten und Links zu Unternehmensgründung zusammengestellt: (mehr …)

Elster 2012 – neue CD erhältlich

Für alle Nutzer der Elster-Software der Finanzämter gibt es nun ein wichtiges Update. Für die Steuererklärungen für 2011 sind nun weitere Updates zur Einnahmeüberschussrechnung, Gewerbesteuererklärung, zur Gewerbesteuererklärung, der Anlage N-Gre sowie zur Erklärung für die Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags verfügbar. Die Programme sind auf CD erhältlich bei zahlreichen Finanzämtern der Bundesrepublik. Im Gegensatz zur klassischen Steuererklärung in Papierform bietet die Erklärung über ELSTER einige Vorteile für die Unternehmen. So bieten mittlerweile die meisten Buchführungsprogramme Schnittschnellen zur ELSTER an, so dass auf der Basis der externen Rechnungswesen-Unterlagen unmittelbar die Steuerbelastung errechnet werden kann und die Steuererklärungen nach einer Plausibilitätsprüfung direkt an die zuständigen Finanzämter gesendet werden können. Damit ist nicht nur die Steuerbelastung schnell errechnet, auch Erstattungen können so komfortabel berechnet werden. Hat man bereits in den Vorjahren mit ELSTER gearbeitet und die Daten abgespeichert, so können diese Daten wieder für die aktuelle Steuererklärung verwendet werden und Anpassungen sind entsprechend nur dort notwendig, wo es zu Änderungen kam. Ändert sich die Anschrift genausowenig wie die Kontoverbindung, erspart man sich die erneute Eingabe. Häufig wird auch angemerkt, dass die Bearbeitung der Steuerklärungen bei den Finanzämtern schneller vonstatten gehen, wenn die Erklärungen elektronisch eingereicht werden, da die zeitraubende Eingabe der Daten in den Ämtern entfällt. Dieser Zeitvorteil kann an die Unternehmen weitergegeben werden, was eine Erhöhung der betrieblichen Planungssicherheit nach sich zieht. (mehr …)
von |Februar 25th, 2012|Allgemein|0 Kommentare